Auch ein Papst kann irren !


(Der Text bezieht sich auf den 2005 inzwischen verstorbenen Papst Johannes Paul II. )

Überlegungen von  Dipl.Math.Ulrich Meyer , St.Goar, Feb. 2001                                               Homepage Ulrich Meyer in English

 Der derzeitige Papst Johannes Paul II. verbietet Frauen mit der Anti-Baby-Pille zu verhüten. Wie die Realität zeigt, halten sich die meisten Frauen nicht daran.
  Zum Glück - kann man da nur sagen.
 Würde sich die Mehrzahl der Frauen daran halten, wäre eine katastrophale Überbevölkerung die Folge. Die Erde hat nur einen begrenzten Platz, d.h. ab einer gewissen Anzahl Menschen auf der Erde beginnt ein Überlebenskampf um Essen und Platz zum Leben. Die Folge wäre Krieg, Mord und Todschlag. Ein grausames Szenario.
Wie ist diese Haltung des Papstes zu erklären ?  ....           Ich weiß es nicht.

 Bei der Diskussion über Abtreibung kann man geteilter Meinung sein, ob überhaupt oder wann ? Dies ist eine ganz andere Sache. Abtreibung beschäftigt sich mit einem viel späteren Zustand nach der Befruchtung einer weiblichen Eizelle, d.h. der aus Verschmelzung eines weiblichen und männlichen genetischen Codes entstandene neue menschliche Code, der zu einem Embryo herangereift ist, wird abgetötet. Bei der Verhütung durch hormonale Kontrazeptiva (der Anti-Baby-Pille ) wird der Eisprung unterbunden oder die Befruchtung wird durch Verdickung des Gebärmutterschleims verhindert. Dabei kann kein genetischer Code eines neuen Menschen entstehen. In sehr seltenen Fällen von geringer Wahrscheinlichkeit kann es trotz Pille zu einer Befruchtung des Eies im Eileiter kommen. Die durch die Hormoneinnahme veränderte Gebärmutterschleimhaut verhindert dann aber ein Einnisten und Heranreifen des Eies (Nidationshemmung). In allen Fällen kommt es durch die Pilleneinnahme nicht zu einer Schwangerschaft.

 Betrachten wir nun den medizinisch-technischen Fortschritt der Menschheit. Durch die medizinischen und pharmazeutischen Entwicklungen ist die Lebenserwartung der Menschen gewaltig gestiegen und die Geburtensterblichkeit ist gesunken. Die Folge davon ist ein Anstieg der Anzahl der lebenden Menschen. Warum soll man dann diesen medizinischen Fortschritt nicht auch zur Verhinderung der Entstehung von neuem Leben verwenden?

 Der Papst selber hat die medizinischen Errungenschaften nach den Attentaten auf ihn in Anspruch genommen, um sein Leben zu erhalten. Und er nimmt die medizinischen Hilfen mit zunehmenden Alter vermehrt in Anspruch. Er benützt die Medizin zu seiner Lebensverlängerung und will nicht, dass diese Medizin die Überbevölkerung der Menschheit verhindert. Dies ist eine logisch nicht zu vereinbarende Haltung.

Die Realität zeigt zum Glück oder ???  kommt da eine Eingebung von einer noch höheren Stelle :
 Der Selbsterhaltungstrieb des Menschen, der aus der Evolution entstanden ist und diese vorangetrieben hat, lehrt die Menschheit besser auf diese selbstzerstörerischen Lebensverhaltensweisen des Papstes zu verzichten.

Auf ein langes Leben mit viel Gesundheit.

Und auch ein Papst ist nur ein Mensch und Menschen können sich irren.

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Oktober 2006